Ukraine bereitet den totalen Krieg vor

Foto: © Flickr/U.S. Army Europe Images

Der Vizeaussenminister der Ukraine, Vadym Prystaiko, machte eine schockierende Aussage am Samstag während eines Radio-Interview mitCBC, dem kanadischen Staatssender. "Wir wollen nicht allen Angst machen, aber wir bereiten uns auf einen totalen Krieg vor." Prystaiko war vorher Botschafter der Ukraine in Kanada. Der von Deutschland und Frankreich vermittelte Waffenstillstand halte nicht, sagte er. "Was wir von der Welt erwarten ist, dass die Welt ein steiferes Rückgrad bekommt (gegenüber Russland)." 

"Es steht viel auf dem Spiel", sagte Prystaiko und er wies darauf hin, die Ukraine hat jetzt die Grenze zu Russland geschlossen. Wer der Feind ist, gegen den der totale Krieg geführt werden soll, machte er deutlich. "Jeder hat Angst mit einer Atommacht zu kämpfen. Wir nicht mehr, in der Ukraine. Wir haben so viele Leute verloren, wir haben so viel unseres Territorium verloren."

"Egal wie gefährlich es klingt, wir müssen Putin irgendwie stoppen. Für die russische Nation auch, nicht nur für die Ukrainer und Europa." Prystaiko brachte dann deutlich zum Ausdruck, was er von Kanada erwartet. "Wir möchten das Kanada tödliche Waffen der Ukraine liefert," sagte er. "Waffen mit denen wir uns verteidigen können."

Kanada hätte ukrainische Soldaten in den letzten 10 Jahren ausgebildet, aber das wäre nicht genug, meinte er. "Es war nicht auf dem Niveau, um unserer Armee gegen eine Invasion zu helfen." Sein Land hätte die "nicht tödliche" Hilfe die Kanada versprochen hat erhalten, ausser der Radar-Technologie, "die demnächst kommt", sagte er.

Der kanadische Verteidigungsminister Jason Kenney betonte am vergangenen Donnerstag in Ottawa, die Radartechnologie dürfe nicht benutzt werden, um die Positionen der "Rebellen" zu lokalisieren und sie anzugreifen. Eine lächerliche Vorstellung. Für was denn sonst? Um Schwärme von Zugvögel zu beobachten?

Die Ukraine bekommt weitere Militärhilfe im Wert von 11 Millionen Dollar, sowie Stahlhelme und Schutzwesten. Kanada wird Geld den Ukrainern geben und Satellitenaufnahmen. Wozu diese? Genau, um von oben die Stellungen der "Separatisten" zu sehen und sie bombardieren zu können, logischerweise.

Neben den Waffen, betonte Prystaiko, sei die finanziellen Hilfe sehr wichtig. "Nicht vergessen, die Infrastruktur in Donetsk ist bereits verwüstet. Wir haben mindestens 20 Prozent der Industrieproduktion der Ukraine verloren. Wir mussten unseren Markt mit Russland schliessen, der ein Drittel unserer Exporte und Importe ausmachte. Es ist schmerzhaft", sagte er.

Hallo ... wer hat denn den Ast abgeschnitten auf dem man sitzt, oder alle Beziehungen mit Russland abgebrochen? Nicht Moskau, sondern das antirussische Regime, das mit dem gewaltsamen Putsch an die Macht kam. Wie blöd muss man sein, um das zu tun? Oder besser gesagt, wie korrupt und von Washington gekauft? Aber jetzt über die Schmerzen jammern!

Prystaiko hatte bereits im November 2014 die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine verlangt, einschliesslich kanadische Soldaten. "Ich war ziemlich unverblümt ... und es war zu früh zu diesem Zeitpunkt, aber jetzt muss ich wieder fragen", sagte er und meinte damit, die NATO soll Truppen in den Kampf schicken. Das wäre dann wirklich der totale Krieg!

Wenn ich mir anhöre, was dieses Mitglied des Nazi-Regimes in Kiew sagt, dann muss ich zur Diagnose kommen, der Typ leidet unter pathologischen Wahnvorstellungen und ist deshalb sehr gefährlich. Was schwafelt er daher? Von wegen "Putin stoppen", die Ukraine wäre von Russland "angegriffen" worden und müsse sich deswegen mit "tödlichen Waffen verteidigen".

In welcher Fatasiewelt lebt er eigentlich, wo alles auf den Kopf steht? Tatsache ist, Kiew hat die Ostukraine angegriffen und nennt es eine "Antiterroroperation" und die Bevölkerung die sich verteidigt "Terroristen". Auch den Spruch mit dem "totalen Krieg" haben wir von einem anderen irren Nazi gehört, als es um den Angriffskrieg gegen die Sowjetunion ging.

Der Hintergrund zu Goebbels Sportpalastrede war die kolossale Niederlage der Wehrmacht an der Ostfront. Goebbels versuchte nach Bekanntwerden der Vernichtung der 6. Armee in der Schlacht um Stalingrad die Deutschen aus dem Stimmungstief zu holen. So ähnlich klingt es jetzt aus dem Munde von Prystaiko. Statt "Wunderwaffen" soll die NATO das kriminelle Regime retten.

Man kann die aktuelle Niederlage der ukrainischen Armee in Debalzewe in keinster Weise mit Stalingrad vergleichen, trotzdem ist es der gleich grosse Schock für das Nazi-Regime in Kiew, wie damals für das Nazi-Regime in Berlin. Statt einzusehen, einen Krieg gegen eine Bevölkerung die ihr Land verteidigt (in der Ostukraine) kann man nicht gewinnen, wollen sie sich sogar mit Russland militärisch anlegen. Die sind echt wahnsinnig!

Ich meine, es wird Zeit für ein Maidan 2.0 oder wie immer man es nennt, um dieses kriminelle pro-amerikanische Regime aus dem Amt zu fegen. Die ukrainische Bevölkerung muss doch nach einem Jahr realisieren, diese Nazi-Verbrecher haben die Ukraine nur ins Unglück gestürzt und wollen das ganze Land in eine Trümmerwüste verwandeln. Wo ist ein von Staufenberg wenn man ihn braucht?

Mittwoch, 24.02.2015, Quelle: alles-schallundrauch

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