Russlands Militärstärke beunruhigt Westen

Laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu will sich Russland nicht in einen kostspieligen Rüstungswettlauf hineinziehen lassen, es will aber seine Verteidigungsfähigkeit sichern, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

 

Am vergangenen Freitag hatte Schoigu bei einem Treffen mit hochrangigen Militärs angekündigt, die von Präsident Wladimir Putin gestellte Aufgabe, militärische Überlegenheit über Russland nicht zuzulassen, zu erfüllen. Ihm zufolge müssen die strategischen Atomwaffenkräfte qualitativ verbessert, die Kampfstärke und die Stärke von Heer und Marine erhöht sowie eine neue Truppengattung — Luft- und Weltraumkräfte- eingerichtet werden.

 

Der Westen ist ernsthaft beunruhigt über die Pläne des russischen Militärs. „Ich bin über die wachsende Gefahr besorgt, dass die USA ihre militärisch-technologische Überlegenheit verlieren. Wir sind in Gefahr. Die Situation wird schlechter“, sagte dieser Tage Frank Kendall, der für Rüstungen zuständige Pentagon-Vizechef. 

Robert Work, sein ranghoher Kollege im US-Verteidigungsamt, rief die Nato-Verbündeten auf, mehr innovative Waffen zu entwickeln und zu produzieren, um auf diesem Gebiet gegenüber China, Russland und anderen Ländern nicht in Rückstand zu geraten.


 



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